Das Museum in der Entengasse
23.09.2010. Ob alte Bibeln oder Haushaltsgegenstände von einst: Der Großbottwarer Rudolf Gockenbach sammelt für sein Leben gerne. In seiner Scheune in der Entengasse hat sich deshalb schon einiges angesammelt. Beim Historischen Markt öffnet er nun sein kleines Museum und organisiert einen Flohmarkt.
Es sind Zeugen längst vergessener Zeiten, die Rudolf Gockenbach wie Schätze hütet. Vor 45 Jahren begann er zu sammeln, denn viele Dinge fand er zum Wegschmeißen einfach zu schade. Auf diese Weise blieb auch so manche Rarität erhalten, die heute gerne von Nostalgikern und Kennern in Augenschein genommen wird. Diese Erfahrung machte Gockenbach, als er schon mal in sein kleines Museum einlud und einen wahren Ansturm erlebte. So fackelte er nicht lange, als er gefragt wurde, ob er auch mal beim Historischen Markt mitmacht. Kurzerhand entschied sich Gockenbach zudem, einige seiner Raritäten auf einem Flohmarkt zu verkaufen. Und zwar für einen guten Zweck. Der Erlös geht an den Förderverein des Kleeblattpflegeheimes, wo er ebenfalls engagiert ist. Gockenbach leitet überdies die Großbottwarer Suchtgruppe. Dort bietet er Betroffenen aktive Hilfe an.
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