Hobbyköche betreiben Ritterschenke
23.09.2010. Das Treiben auf dem Historischen Markt hat Susanne und Jürgen Winkler sowie Arthur Pfau aus Großbottwar schon immer fasziniert. Warum nicht mal mitmachen? Der Gedanke wird jetzt in die Tat umgesetzt. In einer Scheune mit Gewölbekeller an der Stadtmauer richten sie erstmals eine Ritterschenke ein.
„Es war eigentlich eine Schnapsidee, hier mal was anzubieten“, sagt Arthur Pfau, der mit Jürgen Winkler vor allem eines gemeinsam hat: Beide kochen sehr gerne. Nach der Zusage, hier für ein weiteres gastronomisches Highlight zu sorgen, machten sie sich sogleich an die Vorbereitungen: Gerichte auswählen, Probekochen und eine verlockende Speisekarte zusammenstellen. Und das kulinarische Angebot der brutzelnden Lokalmatadore ist nicht zu verachten. Die Besucher können sich auf Zucchini-Cremesuppe freuen, wobei das Gemüse aus dem eigenen Garten stammt. Eine ausgesprochene Leckerei ist auch das Geschnetzelte vom Schwein und der Pute. Und wer richtig gut vespern will, labt sich an der Trilogie vom Schweineschmalz.
Wie der Name schon sagt, gibt es drei Variationen des köstlichen Brotaufstriches: mit Apfelstückchen, Grieben und Kräutern. Alles selbst zubereitet, lautet die Devise. Den Durst können die Besucher der Ritterschenke mit Most, Bottwartäler Weinen und alkoholfreien Getränken stillen.
Die Wirtsleute haben wirklich an alles gedacht: Holzschilder weisen den Weg und selbstverständlich sind die Gastgeber original gewandet, erst vor kurzem wurde die Schneiderin konsultiert. Die Betreiber der Ritterschenke sind dank etlicher Mitstreiter für einen Ansturm gerüstet.
Dass hier das Besondere geboten wird, hat sich auch längst herumgesprochen.
Kein Wunder also, dass die Nachtwächterführungen mit einem gemütlichen Beisammensein in der Ritterschenke enden.
































