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Schnitzen, schmieden, Korbwaren flechten

23.09.2010. Sie weben, schnitzen, sieden und bohren, sie verständigen sich in der alten mittelalterlichen Marktsprache und ohne sie wäre eine solche Zeitreise einfach undenkbar: Die Rede ist von alten Handwerkskünsten, das Salz in der Suppe des Historischen Marktes.

Die handwerklichen Vorführungen zeigen in jedem Fall, dass man keine computergesteuerten Maschinen braucht, um Praktisches oder Dekoratives herzustellen. Durch ihre Tätigkeit vermitteln sie auf unterhaltsame Weise altes, gut gehütetes Wissen. Die Palette ist dabei umfangreich. Da werden Filzstoffe hergestellt, nobler handgeschmiedeter Schmuck bezaubert so manche Maid, ein Steinmetz bearbeitet den rohen Block, aus Holz entstehen wahre Kunstwerke, es werden Gewänder kreiert, Mieder geschnürt und Körbe geflochten. Auch der Seifensieder ist zur Stelle, der Gerber bietet Lederwaren an und der Schmied schürt das Feuer. Der Seiler ist ebenso präsent wie der Sattler und als richtige filigrane Handwerkskunst erweist sich die Glasbläserei. In der Töpferei entsteht ansprechende Keramik und der Kerzenzieher gestaltet schön leuchtende Objekte. Manch altes Handwerk wird hier wieder zu neuem Leben erweckt und der Besucher macht die Erfahrung, dass diese handgemachten Produkte einfach viel wertiger als moderne Massenware sind.

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Programmierung und Design: MAURER Kommunikationsdesign, Großbottwar.